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Petition für eine Regularisierung von Sans-Papiers im Kanton Zürich

Was im Kanton Genf funktioniert, muss auch im Kanton Zürich möglich sein! Die SPAZ fordert die Regularisierung von Sans-Papiers nach dem Genfer Modell „Operation Papyrus“. Menschen, die schon lange im Kanton Zürich wohnen und arbeiten, müssen eine Aufenthaltsbewilligung bekommen.

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In Zürich leben 28‘000 Migrant_innen ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Sie arbeiten (häufig zu niedrigsten Löhnen) in Privathaushalten, in der Landwirtschaft, auf dem Bau und im Gastgewerbe. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Zürcher Wirtschaft. Trotzdem leben sie in permanenter Unsicherheit – und das oft viele Jahre lang. Ihre Kinder wachsen in prekärsten Verhältnissen auf. Sans-Papiers leben mit der ständigen Angst, bei den Behörden denunziert und ausgeschafft zu werden. Auch gegen Misshandlungen können sie sich kaum wehren, denn bei einer Strafanzeige oder einem Gerichtsverfahren droht ihnen die Verhaftung und Ausschaffung. Dadurch sind sie verstärkt der Ausbeutung und dem Betrug durch Arbeitgeber_innen oder Vermieter_innen ausgesetzt.

Der Kanton Genf hat im letzten Monat mit dem Pilotprojekt "Operation Papyrus" 590 Sans-Papiers einen regulären Aufenthaltsstatus erteilt. Dieses Projekt sieht zukünftig die Regularisierung tausender Sans-Papiers im Kanton Genf vor und ist damit gleichzeitig eine Massnahme gegen Schwarzarbeit. Dafür braucht es keine Gesetzesänderung, sondern nur politischen Willen!

Wir fordern den zuständigen Zürcher Regierungsrat und Vorsteher der Sicherheitsdirektion Mario Fehr auf, die Zürcher Sans-Papiers nach dem Genfer Modell "Operation Papyrus" zu regularisieren.

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